Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 22.05.2026 · Gilt für die Web-App
todo-board.de und die Android-App
de.todo_board.widget („ToDo Board" im Google Play Store).
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter (siehe § 2) und natürlichen Personen, die ToDo Board nutzen (im Folgenden „Nutzer:in"). Mit der Registrierung eines Accounts erklärt sich die Nutzer:in mit diesen AGB einverstanden. Abweichende Bedingungen der Nutzer:in werden nicht Vertragsbestandteil, soweit der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
ToDo Board richtet sich an Verbraucher:innen im Sinne von § 13 BGB. Eine gewerbliche Nutzung ist möglich, aber nicht der Schwerpunkt; in diesem Fall gelten die Vorschriften zum Unternehmer (§ 14 BGB) entsprechend.
§ 2 Anbieter und Vertragspartner
Anbieter und Vertragspartner ist:
Stefan Goetsch, Johann-Simon-Str. 40, 50226 Frechen, Deutschland
E-Mail: support@familiexxl.de
Kontaktformular: /kontakt · Impressum: /impressum
ToDo Board wird als Einzelangebot betrieben; es gibt kein Team und keine Mitarbeitenden. Antworten auf Anfragen können daher länger dauern als bei kommerziellen Anbietern.
§ 3 Gegenstand der Leistung
Der Anbieter stellt der Nutzer:in eine webbasierte Anwendung zur Verwaltung persönlicher Aufgaben, Notizen, Einkaufslisten, wiederkehrender Aufgaben, Gruppen, Kontakte sowie zusätzlicher Komfortfunktionen zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt über den Browser sowie optional über die Android-App. Eine vollständige Funktionsbeschreibung ergibt sich aus der Anwendung selbst und der Startseite.
Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang jederzeit zu ändern, zu erweitern oder einzuschränken, soweit dies für die Nutzer:in zumutbar ist (z. B. Anpassung an technische Anforderungen, Sicherheitsupdates, Wegfall externer Dienste). Wesentliche Einschränkungen werden mit angemessener Vorankündigung mitgeteilt.
§ 4 Vertragsschluss und Account
- Der Vertrag kommt mit der erfolgreichen Registrierung eines Accounts zustande. Voraussetzung ist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse, eines Anzeigenamens und eines Passworts sowie die Zustimmung zu diesen AGB und der Datenschutzerklärung.
- Eine Registrierung ist nur Personen erlaubt, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Jüngere Personen dürfen ToDo Board nur mit Einwilligung der/des Erziehungsberechtigten nutzen.
- Pro Nutzer:in ist nur ein Account zulässig. Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Der Anbieter darf davon ausgehen, dass Handlungen unter einem Account von der zugehörigen Nutzer:in vorgenommen werden.
- Die Anmeldung kann auch per Google-Konto („Sign in with Google") erfolgen. In diesem Fall gelten zusätzlich die Bedingungen von Google.
§ 5 Pflichten der Nutzer:in
Die Nutzer:in verpflichtet sich,
- nur wahre Angaben zur Person zu machen und diese aktuell zu halten,
- keine rechtswidrigen, beleidigenden, gewaltverherrlichenden, pornografischen, rassistischen, diskriminierenden oder Persönlichkeitsrechte verletzenden Inhalte einzustellen,
- keine Inhalte zu speichern, an denen Dritte Urheber-, Marken- oder sonstige gewerbliche Schutzrechte halten, ohne hierzu berechtigt zu sein,
- keine Schadsoftware, automatisierte Massen-Anfragen, Scraping-Bots oder ähnliche Mechanismen einzusetzen, die den Betrieb von ToDo Board beeinträchtigen können,
- die Anwendung nicht zum Versand unerwünschter Nachrichten („Spam"), zur Phishing-Vorbereitung oder zu sonstigen rechtswidrigen Zwecken zu nutzen,
- bei der Nutzung des Kontakt- und Gruppensystems die berechtigten Interessen anderer Nutzer:innen zu respektieren — insbesondere Einladungen nur an Personen zu schicken, die damit einverstanden sind.
§ 6 Kosten, Spenden, optionale Premium-Funktionen
- Die Nutzung von ToDo Board ist grundsätzlich kostenlos. Es gibt weder ein Abo-Modell noch werbefinanzierte Bereiche. Der Anbieter finanziert den Betrieb privat.
- Über einen Spendenlink (z. B. PayPal) kann die Nutzer:in freiwillig zur Deckung der Betriebskosten beitragen. Spenden sind einmalig, freiwillig, nicht rückforderbar (außer im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen) und begründen keinen Anspruch auf zusätzliche Leistungen, höhere Verfügbarkeit oder bevorzugten Support.
- Einzelne Komfortfunktionen können in Umfang oder Häufigkeit begrenzt sein (z. B. KI-gestützte Importe, Foto-Uploads, Auto-Modell- Wahl). Solche Limits dienen der Kostenkontrolle und können vom Anbieter angepasst werden. Eine Garantie auf einen bestimmten Nutzungsumfang besteht nicht.
- Sollte ToDo Board künftig kostenpflichtige Premium-Funktionen anbieten, werden diese vor Buchung gesondert ausgewiesen und nur nach ausdrücklicher Bestellung berechnet.
§ 7 Inhalte der Nutzer:in, Nutzungsrechte
- Sämtliche Inhalte, die die Nutzer:in in ToDo Board einstellt (Aufgaben, Notizen, Einkaufslisten, Gruppeninhalte, Profilbilder, Anhänge etc. — im Folgenden „Nutzerinhalte"), bleiben Eigentum der Nutzer:in.
- Die Nutzer:in räumt dem Anbieter das einfache, räumlich und zeitlich auf die Vertragslaufzeit begrenzte, nicht ausschließliche und unentgeltliche Recht ein, die Nutzerinhalte zu speichern, technisch zu verarbeiten, zu sichern und gegenüber der Nutzer:in selbst (sowie gegenüber denjenigen, mit denen die Nutzer:in Inhalte freiwillig teilt) wiederzugeben, soweit dies für die vertragsgegenständliche Bereitstellung der Anwendung erforderlich ist.
- Geteilte Inhalte (z. B. öffentliche Einkaufszettel-Links, Gruppen-Items) werden nur in dem Umfang sichtbar gemacht, den die Nutzer:in aktiv eingestellt hat. Die Nutzer:in ist selbst dafür verantwortlich, wer Zugriff auf solche Links erhält.
- Der Anbieter sichtet Nutzerinhalte nicht aktiv und ist hierzu nach §§ 8–10 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz, seit 14.05.2024 in Nachfolge des TMG) sowie Art. 6 DSA auch nicht verpflichtet. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte können über das Meldeformular unter /inhalt-melden eingereicht werden; der Anbieter wird sie innerhalb angemessener Frist prüfen (Art. 16 Abs. 6 DSA) und im Fall einer Inhalts-Einschränkung ein „Statement of Reasons" gemäß Art. 17 DSA übermitteln.
§ 8 Verfügbarkeit, Wartung
Der Anbieter strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit an, kann aber keinen ununterbrochenen Betrieb garantieren. Es besteht kein vertragliches Service-Level. Wartungsfenster, Software-Updates, Netzwerk- oder Hardware-Ausfälle, Angriffe Dritter (z. B. DDoS) oder Ausfälle des Hosters können vorübergehende Beeinträchtigungen verursachen.
Geplante Wartungen werden möglichst außerhalb üblicher Hauptnutzungs zeiten durchgeführt. Eine Ankündigungspflicht besteht nicht.
§ 9 Drittanbieter
ToDo Board nutzt zur Erbringung einzelner Funktionen externe Dienste. Insbesondere:
- Hosting bei der netcup GmbH (Karlsruhe, Deutschland).
- KI-Funktionen (Aufgaben/Einkauf aus Foto oder Freitext) via Fal Labs Inc., OpenRouter Inc. und Anthropic PBC (alle USA) — Standardkette für die Funktion „KI-Import". Optional kann die Nutzer:in über „Bring-your-own-Key" eigene Schlüssel für Anthropic, OpenAI oder Google (Gemini) hinterlegen, dann gehen KI-Aufrufe direkt an den jeweiligen Anbieter.
- Google Identity Services für den optionalen Google-Login.
- Push-Dienste der jeweiligen Browser-Hersteller (Mozilla autopush, Google FCM, Apple APNs) bei aktivierten Push-Benachrichtigungen.
- Tailwind CSS-CDN für das CSS-Framework im internen App-Bereich.
- PayPal bei freiwilliger Spende (vgl. § 6 Abs. 2).
- E-Mail-Versand für transaktionale Mails (Login, Passwort-Reset, E-Mail-Wechsel, Benachrichtigungen) über den eigenen Mailserver beim Hoster.
Eine vollständige Liste der eingebundenen Dienste mit Rechtsgrundlagen, Drittlandhinweisen und Standardvertragsklauseln findet sich in der Datenschutzerklärung. Für die Inhalte und Verfügbarkeit externer Dienste haftet der Anbieter nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (vgl. § 11).
§ 10 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach den Vorgaben der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten sind in der gesonderten Datenschutzerklärung geregelt, die der Nutzer:in bei der Registrierung zur Kenntnis gegeben wird.
§ 11 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
- Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Eine darüber hinausgehende Haftung — insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Datenverlust ohne gleichzeitige Verletzung einer Kardinalpflicht oder für Schäden durch von der Nutzer:in nicht vorgenommene Backups — ist ausgeschlossen.
- Da ToDo Board kostenlos angeboten wird (vgl. § 6), gelten zusätzlich die Haftungserleichterungen für unentgeltliche Leistungen entsprechend §§ 521, 599, 690 BGB.
- Die Nutzer:in trägt die Verantwortung, sich von wichtigen Inhalten eigene Sicherungskopien anzufertigen (z. B. über die Export-Funktion, Art. 20 DSGVO).
- Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten gemäß Art. 32 DSGVO (insbesondere Brute-Force-Schutz, automatische Sicherheits-Updates, verschlüsselte Übertragung und regelmäßige Backups). Für Schäden durch rechtswidrige Angriffe Dritter — insbesondere Hacker- Angriffe, Schadsoftware, Distributed-Denial-of-Service oder Sicherheitsvorfälle bei eingebundenen Drittanbietern gemäß § 9 — haftet der Anbieter nur, soweit er die ihm obliegenden Schutzpflichten schuldhaft verletzt hat. Die gesetzliche Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt. Die Nutzer:in wird darauf hingewiesen, dass eine vollständige Absicherung von Online- Diensten gegen Angriffe Dritter technisch nicht erreichbar ist und keine gesonderte Cyber-Versicherung besteht; die Anfertigung eigener Sicherungskopien gemäß Abs. 5 wird daher dringend empfohlen.
§ 12 Beendigung und Kündigung
- Das Vertragsverhältnis ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von der Nutzer:in jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden, indem der Account in den Einstellungen oder unter /account-loeschen gelöscht wird.
- Mit der Löschung werden alle Nutzerinhalte unwiderruflich gelöscht (vgl. Art. 17 DSGVO). Inhalte, die mit anderen geteilt wurden, können dort noch in Kopie vorliegen, soweit dies aus deren Sicht legitime eigene Inhalte sind (z. B. Gruppen-Items, die andere Mitglieder weiterführen).
- Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 30 Tagen ordentlich kündigen. Die Kündigung wird per E-Mail an die im Account hinterlegte Adresse zugestellt.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiderseits unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere dann vor, wenn die Nutzer:in trotz Hinweis gegen § 5 verstößt oder anderweitig den Betrieb der Anwendung erheblich gefährdet.
§ 13 Sperrung bei Missbrauch
Der Anbieter ist berechtigt, einen Account vorübergehend zu sperren oder einzelne Inhalte zu entfernen, wenn ein begründeter Verdacht auf einen Verstoß gegen § 5 oder gegen geltendes Recht besteht. Die Nutzer:in wird hierüber, soweit zumutbar, informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme.
§ 14 Änderungen dieser AGB
- Der Anbieter darf diese AGB ändern oder ergänzen, soweit dies aus rechtlichen, technischen oder organisatorischen Gründen erforderlich ist und die Nutzer:in dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird (insbesondere keine Vergütungspflichten ohne zuvor vereinbarte Gegenleistung).
- Nicht wesentliche Änderungen (insbesondere redaktionelle Klarstellungen, Anpassungen an geänderte gesetzliche Vorgaben sowie Änderungen, die das Gleichgewicht der gegenseitigen Rechte und Pflichten nicht zulasten der Nutzer:in verschieben) werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder durch deutlich sichtbaren Hinweis in der Anwendung angekündigt. Widerspricht die Nutzer:in nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
- Wesentliche Änderungen (insbesondere Einführung oder wesentliche Erweiterung kostenpflichtiger Leistungen, Erweiterung der Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO, spürbare Einschränkungen des Leistungsumfangs oder neue Pflichten der Nutzer:in) bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der Nutzer:in. Erteilt sie diese nicht, gelten die bisherigen Bedingungen weiter; der Anbieter kann das Vertragsverhältnis in diesem Fall nach Maßgabe von § 12 Abs. 3 ordentlich kündigen (vgl. BGH, Urteil v. 27.04.2021 — XI ZR 26/20).
§ 15 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher:innen mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben zwingende Schutzvorschriften des dortigen Rechts unberührt.
- Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmer:innen ist Köln, soweit gesetzlich zulässig. Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
- Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: 22.05.2026. Frühere Fassungen werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.